Systemisch fundiert. Menschlich klar. Wirksam im Handeln.
Die Neue Hamburger Schule steht für ein systemisch-konstruktivistisches Coachingverständnis mit Haltung. Sie ist ein wertebasierter Qualitätsrahmen für professionelle, systemische Coachingarbeit: transparent, manipulationsfrei und wirksam.
Als zertifizierter Standard setzt sie Maßstäbe für eine Coachingkultur, die Menschen in ihrer Selbstverantwortung stärkt – statt sie zu „optimieren“.
Was uns wirklich unterscheidet.
Viele nennen ihre Arbeit Coaching.
Oft ist es Beratung, Training oder persönliche Einschätzung.
Die Neue Hamburger Schule zieht hier eine klare Grenze:
- Der Coach bewertet nicht
- Der Coach gibt keine Lösungen vor
- Der Coach übernimmt keine Deutungshoheit
Stattdessen entsteht ein strukturierter Prozess, in dem Menschen ihre eigenen Zusammenhänge erkennen und tragfähige Entscheidungen entwickeln.
Das ist der Unterschied zwischen:
geführt werden und selbst wirksam werden
Die Entstehung der Neuen Hamburger Schule im Überblick
2004
Erste gemeinsame Grundlagen des Coachingverständnisses
Dr. Rolf Meier und Axel Janßen kommen in den fachlichen Austausch und formulieren gemeinsame Sichtweisen auf Coaching, Führung und Entwicklung.
2005
Der Begriff „Hamburger Schule“ entsteht
Ausbildungsteilnehmer stellen fest, dass die Teilnehmende beschreiben die in Hamburg angebotene Ausbildung als deutlich anders als viele klassische Coachingweiterbildungen – der Begriff „Hamburger Schule“ etabliert sich.
2008
Die Systematik wird öffentlich zugänglich
Die bis dahin intern entwickelte Erklärungssystematik der „Hamburger Schule“ wird veröffentlicht und damit für eine breitere Fachöffentlichkeit nutzbar.
2010
Ein strategisches Curriculum erscheint
Mit dem Buch CoachAusbildung – ein strategisches Curriculum wird die methodische und didaktische Grundlage der Ausbildung weiter konkretisiert.
2017
Systemisches Management-Coaching wird publiziert
Dr. Cornelia Schödlbauer und Axel Janßen veröffentlichen das Buch "Systemisches Management-Coaching". Damit wird der Ansatz weiter geschärft und in seinem professionellen Kontext verankert.
2026
Die Haltung bleibt – die Relevanz wächst
Die Grundidee der Neuen Hamburger Schule ist heute aktueller denn je: Coaching als fundierte, werteorientierte und praxisnahe Begleitung von Menschen, Teams und Organisationen.
Drei Grundprinzipien der Neuen Hamburger Schule
Das Coachingverständnis der Neuen Hamburger Schule basiert auf praktischen Erfahrungen, wissenschaftlichen Begründungen und pragmatischen Lösungen. Ihre Theorie des Selbstorganisierten Coaching beschreibt und begründet, wie und warum eine nachhaltige Selbstlernkonzeption das Herzstück der Bedeutung und Wirksamkeit von Coaching ist.
Klare Verantwortlichkeiten
Der Coach verantwortet den Prozess.
Der Coachee verantwortet Inhalt, Entscheidungen und Umsetzung.
Coaching ist keine Beratung
Keine Diagnose.
Keine Bewertung.
Keine vorgefertigten Lösungen.
Stattdessen: strukturierte Selbstklärung.
Hilfe zur Selbsthilfe
Ziel ist nicht Abhängigkeit vom Coach,
sondern die Fähigkeit, zukünftige Themen selbst zu klären.
Was systemisches Management Coaching konsequent berücksichtigt
Systemisches Coaching folgt klaren Prinzipien – nicht persönlichen Einschätzungen.
Coaching basiert auf dem Recht jedes Menschen auf Selbstbestimmung und eigenständige Lebensgestaltung.
Der Coachee entscheidet über Ziele, Bewertungen und Handlungen.
Der Coach schafft dafür den strukturierten Rahmen – ohne Einfluss auf inhaltliche Entscheidungen.
Coaching stärkt damit konsequent die Eigenverantwortung, statt sie zu ersetzen.
Menschen bewerten Situationen auf Basis eigener Erfahrungen, Werte, Motive und Wahrnehmungen.
Diese individuelle Wirklichkeitskonstruktion ist die Grundlage jeder Entscheidung.
Ein Coach kann diese Perspektive nicht objektiv beurteilen.
Deshalb verzichtet systemisches Coaching konsequent auf Bewertung, Diagnose oder Interpretation.
Der Coachee entwickelt seine Sichtweisen selbst – und damit tragfähige Lösungen.
SMC Coaching folgt einem klar definierten, wissenschaftlich hergeleiteten Prozess.
Dieser Prozess erweitert systematisch die Wahrnehmung des Coachee, fördert Entscheidungsfähigkeit und ermöglicht die Entwicklung alternativer Handlungsoptionen.
Der Ablauf ist transparent und nachvollziehbar.
Ziel ist, dass der Coachee den Prozess eigenständig auf zukünftige Themen übertragen kann.
Unser Prozess ist abgeleitet aus der Kepner-Tregoe-Methode, dem Selbstorganisierten Lernen, der Transfertheorie und den Erkenntnissen von Heinz Heckhausen und seinen Schülern.
Im Coaching werden keine konkreten Lösungen vorgegeben.
Stattdessen arbeitet der Coachee mit abstrakten Modellen und Strukturen (Deduktion), aus denen er eigene Erkenntnisse für seine konkrete Situation ableitet.
Diese Erkenntnisse nutzt er wiederum, um spezifische Zusammenhänge seines Themas zu verstehen (Induktion).
So entstehen Lösungen, die anschlussfähig und übertragbar sind – nicht situativ oder zufällig.
Coaching basiert auf fundierten wissenschaftlichen Modellen und Theorien.
Der Coach arbeitet hypothesengeleitet und nutzt strukturierte Vorgehensweisen, um dem Coachee geeignete Denk- und Reflexionsräume zu eröffnen.
Das Handeln des Coach wird damit nicht durch persönliche Erfahrung oder Intuition bestimmt, sondern durch überprüfbare, wissenschaftlich fundierte Prinzipien.
Schnell erreichbar in Deutschland. Beratungsstark im gesamten DACH-Raum.

Nürnberg


